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Spartipps für Kommunen DruckversionDruckversion
Garten-, Friedhofs- und Wegebetrieb
  • Obwohl Friedhöfe insbesondere in den Städten als Ort der Ruhe und Besinnung einen beachtlichen Erholungswert haben, sollte der Pflegeaufwand durch sog. ”naturnahe Be-grünung” begrenzt werden.

  • Grünflächenpflege anhand eines Kostenvergleichs mit Privatanbietern auf Wirtschaft-lichkeit überprüfen und ggf. Schritt für Schritt auf Betriebe des Garten- und Land-schaftsbaus übertragen.

  • Aufgaben bzw. Arbeitsvorgänge, die eine kontinuierliche Kapazität (Mitarbeiter, Maschinen) bei nur geringer Auslastung erfordern (z.B. Baumpflege mit Hubstei-gern), auf Private übertragen.

  • Grabpflegearbeiten generell auf private Anbieter übertragen.

  • Auf kommunale Friedhofsgärtnereien, insbesondere in Städten verzichten, weil diese in der Regel nicht kostendeckend arbeiten können.

  • Wirtschaftlichkeit der Bestattungsaufgaben innerhalb des Friedhofs ständig überprüfen. Herrichten des Grabes oder Leichenbeförderungen innerhalb des Friedhofs ggf. privaten Bestattungsunternehmen übertragen.

  • Vor Erweiterung des Friedhofs prüfen, ob sich Rahmenanlagen und Wegeflächen zu Gunsten von Grabflächen verwenden lassen und ungepflegte Wahlgrabstätten konse-quent eingezogen und deren bald mögliche Wiedernutzung nach Ablauf der Ruhefrist erreicht werden kann.

  • Städtische Gärtnereien auf ihre Wirtschaftlichkeit hin prüfen.

  • Pflegeintensive Grün- und Parkanlagen umgestalten (extensivieren).

  • Pflege von kleineren Grünflächen (Straßengrün oder von Pflanzkübeln) auf Anlieger in Form von Patenschaften übertragen.

  • Bei Gehölzflächen radikalen Winterschnitt durchführen.

  • Wegenetzvermessung im Außenbereich zum Praxisprojekt der Fachhochschule ma-chen.



 
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